Zur Gründung der Schule im Jahre 1922 war diese eine Bildungsanstalt für Bauerntöchter, die der Landbevölkerung in allen hauswirtschaftlichen Angelegenheiten hilfreich zur Seite standen.
1922 Halbjahreskurse im Sommer und im Winter
1929 Wirtschafterinnenkurse werden zusätzlich angeboten
1936 Es gibt Halbjahreskurse, Wirtschafterinnenkurse, Unterklasse (Fachklasse I). Mit der Unterklasse wird erstmals eine ganzjährige Klasse geführt.
1946 Wiedereröffnung der Schule mit Halbjahreskurs, Wirtschafterinnenkurs, Unterklasse (Fachklasse I)
1950 Im Juli beginnt ein Vorbereitungslehrgang für die Prüfung 'Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft'.
1952 Halbjahreskurse, Unterklasse (Fachklasse I), Oberklasse (Fachklasse II)
Die Oberklasse der Landfrauenschule Blaubeuren wird nach Kupferzell verlegt.
1961 Es werden zusätzlich Aufbaulehrgänge für Dorfhelferinnen angeboten; der erste Kurs findet statt.
1968 Kupferzell ist der einzig verbleibende Standort einer Landfrauenschule in Baden-Württemberg
1969 Halbjahreskurs, Wirtschafterinnenklasse, Unterklasse (Fachklasse I), Oberklasse (Fachklasse II), Dorfhelferinnenklasse
Die Neuregelung des Ausbildungsauftrages besagt, dass jeder Lehrgang zu einem Berufsabschluss führen soll.
Das Schuljahr beginnt am 08.09.1969 und ist erstmals auf den Herbst festgelegt (bisher April). Durch den Aufbau von Fachklassen sind die Halbjahre der zweijährigen Ausbildung von nun an in vier aufeinander aufbauende Semester eingeteilt.
1970 Seit April 1970 kann der Beruf der 'Technikerin der ländlichen Hauswirtschaft' erlernt werden. Die einjährige Ausbildung wird mit einer Prüfung abgeschlossen.
Im August wird der erste Wirtschafterinnen-Lehrgang abgeschlossen und die Prüfung zur staatlich geprüften Wirtschafterin kann abgelegt werden.
1971 Der Unterricht wird ab 01.09.1971 nach dem Rahmenplan der Fachschulen für Landwirtschaft in Baden-Württemberg, Abteilung Hauswirtschaft erteilt.
1973 Bildung von Fachklassen: Wirtschafterinnen-, Hauswirtschaftsleiterinnen-, Dorfhelferinnenfachklasse
1975 Es bestehen Fachklassen für Wirtschafterinnen der ländlichen Hauswirtschaft, für ländliche Hauswirtschaftsleiterinnen und für Dorfhelferinnen.
Am 01.10.1975 tritt die neue Schuldordnung in Kraft. Sie regelt die Ausbildung und Prüfung.
1981 Die neu gefasste Schulordnung tritt zum 01.07. des Jahres in Kraft.
1983 Die Berufsbezeichnung 'Hauswirtschaftsleiterin' wird in 'Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin' geändert.
Die Wirtschafterinnen-Ausbildung wird aufgegeben, da diese an der Fachschule für Landwirtschaft möglich ist.
1992 Einführung der Schulfremdenprüfung Dorfhelferin
2002 Einführung der Fachhochschulreife in der Fachrichtung 'Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin'
2005 Die Verordnung über die Ausbildung an ein- und zweijährigen landwirtschaftlichen Fachschulen tritt in Kraft.